tobis blog

GEZ: Nein, danke! oder auch Streicht die Mainzelmännchen!

04.11.2011

Diese Geschichte regt mich so was von auf, ich dachte ich sollte sie einfach mal bloggen:

Ihr wisst ja sicherlich, dass ich mit tobisoft Webseiten entwickle und designe. Aber das mache ich ja noch von zu Hause aus, d. h. ich wohne noch bei meinen Eltern.

Nun bekam ich neulich einen Brief von der GEZ, der Organisation, die sich um die Einfuhr der Rundfunkgebühren in Deutschland kümmert. Klar, ein Standardschreiben, das an alle Unternehmen versendet wird, um noch mal einzukassieren.

Ich habe natürlich sofort dort angerufen, um denen zu erklären, dass ich noch bei meinen Eltern wohne und diese ja schon für uns GEZ bezahlen. Die „nette“ Frau wies mich dann darauf hin, dass ich ja sicherlich meine Rechner für mein Unternehmen nutze, und ich deshalb auch GEZ bezahlen sollte. Also im Klartext würde das heißen, dass wir doppelt bezahlen würden. 

Ich konnte sie doch schließlich davon überzeugen, diese Geschichte erstmal einzustellen.

Das dachte ich jedenfalls, bis ich heute das hier im Briefkasten fand:

Ich rief erneut bei der dort angegebenen Nummer an, und erklärte eben einer anderen Mitarbeiterin erneut meine Situation. Daraufhin meinte sie, dass die Sache hiermit geklärt wäre und ich den Brief wegschmeißen könnte, ws ich mit Freude tat.

Nun zur eigentlichen Frage bei der ganzen Geschichte:

Wenn ich doch zu Hause arbeitete und die Rechner mir gehören, sollte ich, warum auch immer, anfangen, z. B. die Küchenschlacht darauf zu gucken, müsste das doch als private Nutzung gelten, richtig?

Aber egal, wie alle deutschen Organisationen, die mit G anfangen, kann man die vergessen. Ich meine, sowohl ARD und ZDF senden dich eh Werbung, und wenn ihr mehr verdienen wollte, dann mein Rat an das ZDF: Streicht die Mainzelmännchen!